12./13. Jahrhundert Erstmalige uns bekannte Erwähnung der „Triegelsmühle“ bei Siegelbach im Zusammenhang mit dem Weinanbau des Klosters Ichtershausen. 1839/1840 Neubau des Mühlgebäudes (Natursteingebäude) und des anschließenden Müllerwohnhauses teilweise auf der Fläche des alten Mühlgebäudes. Die Keller sind z.T. noch erhalten. Das Natursteingebäude wurde wahrscheinlich durch italienische Maurer errichtet. Diesen Maurern müssen wir auch heute noch Respekt für die hohe Qualität der Ausführung zollen! Am 31.5.1840 wurde die Walzenmühle nach nur einem Jahr Bauzeit eingeweiht. 1879/1880 Umbau der Mahlmühle zur Spatmühle. Fortan wurden Gesteine gemahlen und Strom erzeugt. 1902/1910 Umbau des Mühlgrabens und Einbau einer Turbine ca. 1916 Umbau und Erweiterung des Nebengebäudes am Mühlgraben zu Wohnungen. ca. 1920/1925 Einstellung des Mühlbetriebes! Bis zur Zerstörung des Wehres durch ein Hochwasser 1943 wurde die Mühle noch zur Stromerzeugung genutzt. ab 1946 Nach dem Krieg war die Mühle weitgehend ungenutzt. Z.T. wurde das Natursteingebäude für Übungen der Zivilverteidigung genutzt. 1963 Übernahme des Mühlgeländes durch die LPG Plaue. Diese nutzte das Natursteingebäude als Getreidelager. Das Nebengebäude und das ehemalige Müllerwohnhaus wurden weiter als Wohnungen bzw. Schusterwerkstatt genutzt. Im Mühlgarten errichtete die LPG einen ca. 85 m langen Kuhstall. ab 1990 Leerzug der Wohnungen und Aufgabe der Stallungen durch die LPG. Damit begann der Verfall des Gebäudebestandes. 2011 Die Gebäude der alten Triglismühle werden vom Freistaat Thüringen unter Denkmalschutz gestellt. 2014 Erwerb der Immobilien durch die Fam. Schnelle und Beginn der Umbauplanungen. 2015 bis 2020 Errichtung der Pferdepension „Triglishof“ im ehemaligen Mühlgarten 2016 bis 2017 Umbau des alten Mühlgebäudes. Im Erdgeschoß wurden Veranstaltungsräume und in den beiden Obergeschossen hochwertige Wohnungen errichtet. 2018 bis 2019 In den beiden Jahren wurde das an das Mühlgebäude angrenzende Eckgebäude teilabgerissen und auf dem historischen Gewölbekeller ein Ersatzneubau mit 4 sehr individuellen Wohnungen aufgebaut. Die o.g. Daten beruhen auf uns vorliegenden Dokumenten bzw. auf mündlichen Überlieferungen. Für die Richtigkeit der Angaben können wir keine Gewähr übernehmen. Falls jemand weitergehende Informationen zur Geschichte der Triglismühle hat, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Quellen: Jahrbuch des Vereins für Heimatkunde im Amtsbezirk Vieselbach, Drittes Heft 1912 Dokumentation von A. Kirsten zur Triglismühle Unterlagen des Thüringer Staatsarchivs in Rudolstadt
Zur Geschichte der Triglismühle Siegelbach
Veranstaltungszentrum Triglismühle Siegelbach